Seit ihrer Gründung konnte die Carnegie-Stiftung
8'358 Personen auszeichnen. 2'593 erhielten die bronzene Medaille,
3'912 die silberne Medaille, 22 die goldene Medaille und 625 eine
Armbanduhr. 1'091 Personen erhielten eine Taschenuhr; solche wurden
bis zum Jahr 1967 vergeben.
Im Laufe ihrer Tätigkeit vergab die Stiftung Renten an sechs Lebensretter/innen,
die sich bei ihrer Tat bleibende gesundheitliche Schäden zugezogen
hatten. 37 Renten gingen an Witwen von Lebensrettern, 94 an Kinder
und zehn an andere Familienangehörige, denen der Lebensretter
Ernährer war. Das Total der einmaligen Zuwendungen und ausgerichteten
Renten beträgt
Fr. 3'043'576.--.
Die Stiftung richtete Beiträge an Opfer der Lawinenkatastrophen von
1917 und 1999 aus. Auch konnten mehrere hundert Personen dank einer
Sonderbestimmung der Stiftungsstatuten für ihre aufopfernden Dienste
während der Grippe-Epidemie von 1918 mit einem Spezialdiplom ausgezeichnet
werden.