Andrew Carnegie liess sich bei der Umschreibung des
Stiftungszwecks von der grossen Zahl lebensgefährlicher Rettungen bei
Bergwerkskatastrophen in den USA und in Grossbritannien leiten. Die
Schweiz kennt solche Rettungsaktionen unter Tage praktisch nur aus
der Literatur. Entsprechend wurden der Stiftung andere Formen von Rettungen
gemeldet: "Rettungen aus dem Wasser, aus brennenden Häusern, aus Räumen
mit giftigen Gasen, vor wild gewordenen Stieren, scheuenden Pferden,
vor Eisenbahnzügen."
Veränderungen im politischen, sozialen und umweltbezogenen
Bereich spiegeln sich in der Art der Rettungen wider. Heute verteilen
sich die Rettungsfälle wie folgt:
40%
aus dem Wasser
30%
im Strassenverkehr
20%
aus brennenden Häusern und Fahrzeugen
10%
auf ein breites Spektrum von Rettungen im Gebirge
bis zu Rettungen bei kriminellen Taten.